- Die ZPP prüft Präventionskurse im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen.
- Geprüft werden Kursleitung, Konzept, Methoden und Rahmen.
- Ohne gültige Zertifizierung zahlen die meisten Kassen nicht.
Was ist die ZPP?
Die Zentrale Prüfstelle Prävention ist eine gemeinsame Einrichtung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie prüft im Auftrag der Kassen, ob ein Präventionskurs die Qualitätskriterien aus dem Leitfaden Prävention erfüllt. Fällt die Prüfung positiv aus, erkennen die beteiligten Kassen das Ergebnis grundsätzlich an.
Für dich als Teilnehmer heißt das: Du musst nicht bei jeder Kasse einzeln nachfragen, ob ein Kurs „gut genug“ ist. Das Prüfsiegel ist die gemeinsame Antwort.
Was wird geprüft?
- Die Kursleitung — sie braucht eine passende anerkannte Grundqualifikation, etwa in Sport-, Ernährungs- oder Gesundheitswissenschaften, plus Zusatzqualifikation.
- Das Konzept — klare Ziele, ein nachvollziehbarer Aufbau über mehrere Einheiten und Inhalte, die zum Handlungsfeld passen.
- Die Wirksamkeit — die Methoden müssen fachlich anerkannt sein.
- Die Rahmenbedingungen — Dauer, Umfang und Teilnahmeunterlagen.
Das Siegel „Deutscher Standard Prävention“
Zertifizierte Kurse tragen das Siegel „Deutscher Standard Prävention“. Es zeigt auf einen Blick, dass der Kurs geprüft ist. Eine Zertifizierung gilt jeweils für einen begrenzten Zeitraum und muss danach erneuert werden.
Warum ist das für deine Erstattung wichtig?
Die meisten Kassen bezuschussen nur Kurse mit gültiger ZPP-Zertifizierung. Ohne Siegel zahlst du den Kurs in der Regel selbst. Außerdem verlangen viele Kassen, dass du an mindestens 80 Prozent der Einheiten teilgenommen hast — das steht dann auf der Teilnahmebescheinigung. Bei Online-Kursen ohne feste Termine verlangen viele Kassen sogar, dass du alle Einheiten abschließt.
Wie die Einreichung danach abläuft, erklären wir Schritt für Schritt auf der Seite So funktioniert die Erstattung.
Transparent bei uns: Die VitalityWave-Kurse durchlaufen die ZPP-Zertifizierung gerade. Wir sagen das bewusst offen, statt ein Siegel zu behaupten, das noch nicht vergeben ist. Wer sich vormerkt, erfährt als Erstes, wenn es so weit ist.
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